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Der Welpenkurs ist vorbei – wie geht es jetzt weiter?

Der Welpenkurs ist vorbei, dein Hund wird älter und plötzlich verändert sich vieles. Verhalten, das eben noch unkompliziert war, wird schwieriger. Der Rückruf funktioniert nicht mehr so zuverlässig, draußen wird alles spannender und dein Hund scheint manches, was bisher gut geklappt hat, plötzlich zu „vergessen“.

Das ist nicht ungewöhnlich. Nach der Welpenzeit beginnt eine neue Entwicklungsphase, in der dein Hund körperlich und mental reifer wird und gleichzeitig stärker auf seine Umwelt reagiert.

Nach dem Welpenkurs ist die Entwicklung nicht abgeschlossen

Ein Welpenkurs schafft wichtige Grundlagen. Er kann aber nicht die gesamte weitere Entwicklung eines jungen Hundes abdecken.

Mit zunehmendem Alter verändern sich Interessen, Selbstständigkeit und Verhalten. Dein Hund sammelt neue Erfahrungen und beginnt, Situationen anders zu bewerten als noch wenige Wochen zuvor.

Deshalb ist es sinnvoll, das Training nach dem Welpenkurs nicht einfach zu beenden, sondern an die nächste Entwicklungsphase anzupassen.

Plötzlich klappt manches nicht mehr so gut

Viele Halter erleben nach der Welpenzeit Veränderungen wie:

  • der Rückruf wird unzuverlässiger,
  • andere Hunde werden deutlich interessanter,
  • die Leinenführigkeit wird schwieriger,
  • der Hund reagiert stärker auf Umweltreize,
  • Grenzen werden häufiger hinterfragt,
  • die Konzentration lässt schneller nach.

Das bedeutet nicht, dass das bisherige Training umsonst war. Dein Hund entwickelt sich weiter und braucht jetzt andere Rahmenbedingungen und passende Begleitung.

Aus dem Welpen wird ein Junghund

Der Übergang zum Junghund bringt häufig mehr Selbstständigkeit mit sich.

Der Hund entfernt sich weiter von seinen Menschen, beschäftigt sich intensiver mit Gerüchen und Umweltreizen und reagiert nicht mehr automatisch so stark auf seinen Menschen wie noch als Welpe.

Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig ein verlässlicher Alltag und klare Orientierung sind.

Nicht einfach mehr verlangen

Ein häufiger Fehler ist, jetzt einfach mehr Konsequenz oder mehr Training zu verlangen, weil der Hund bestimmte Dinge „doch schon konnte“.

Entwicklung verläuft aber nicht geradlinig. Verhalten kann vorübergehend wieder schwieriger werden.

Statt nur Anforderungen zu erhöhen, sollte geprüft werden, warum etwas gerade nicht funktioniert und ob die Situation für den Hund bereits zu schwierig ist.

Welche Themen jetzt wichtig werden

Nach dem Welpenkurs verschiebt sich der Schwerpunkt häufig.

Wichtiger werden zum Beispiel:

  • Orientierung am Menschen trotz Ablenkung,
  • zuverlässiger Rückruf,
  • entspannte Hundebegegnungen,
  • Leinenführigkeit,
  • Ruhe trotz Umweltreizen,
  • Umgang mit zunehmender Selbstständigkeit,
  • sinnvolle Grenzen im Alltag.

Welche Themen im Vordergrund stehen, hängt vom einzelnen Hund und seinem Alltag ab.

Gruppentraining oder Einzeltraining?

Für viele Junghunde ist ein Gruppenkurs sinnvoll, wenn sie bereits gut in einer Gruppe arbeiten können und lernen sollen, auch unter Ablenkung Orientierung zu halten.

Zeigen sich dagegen konkrete Probleme oder ist dein Hund in der Gruppe schnell überfordert, kann Einzeltraining die bessere Wahl sein.

Es geht nicht darum, möglichst schnell den nächsten Kurs zu besuchen, sondern darum, das passende Angebot für den aktuellen Entwicklungsstand zu wählen.

Die Zeit nach dem Welpenkurs ist entscheidend

Der Welpenkurs ist kein Abschluss, sondern der Anfang.

Viele Verhaltensweisen entwickeln sich erst in den folgenden Monaten deutlich. Genau deshalb lohnt es sich, die Entwicklung weiter bewusst zu begleiten und nicht erst zu reagieren, wenn sich Probleme bereits festgesetzt haben.

Dein Welpenkurs ist vorbei und du möchtest sinnvoll weitermachen?

Im Gruppentraining in Reinickendorf kannst du mit deinem Junghund unter zunehmender Ablenkung weiterarbeiten.

Wenn sich bereits konkrete Schwierigkeiten zeigen, ist das Einzeltraining in Kladow / Spandau die passendere Möglichkeit, gezielt an euren individuellen Themen zu arbeiten.